Barrierefreie Umbauten - Sanitäreinrichtung

Altersgerechte und behindertengerechte Badgestaltung

Ein Bad wird seltener renoviert als die übrigen Wohnräume – durchschnittlich alle 15 bis 25 Jahre. In dieser Zeit können sich die Bedürfnisse der Bewohner jedoch grundlegend ändern. Deswegen sollte ein Umbau genau geplant werden.
Durch das Alter oder eine Behinderung wird die Renovierung oft medizinisch indiziert. In dem Falle des medizinisch notwendigen Umbaues bieten wir Ihnen Alternativen.
Wir entwerfen in Zusammenarbeit mit den betroffenen Personen, den Angehörigen und dem beteiligten medizinischem Personal angepasste Wohnlösungen die eine tägliche Benutzung der Sanitärräume ermöglicht.
Zusammen mit einem durch uns geschultem Team, setzten wir das gemeinsam entworfene Konzept um.



An oberster Stelle steht der Wunsch nach dem Erhalt der Lebensqualität. Die Dinge im Bad tun zu können, die eigentlich selbstverständlich sind. Sei es die morgendliche Dusche oder der Toilettengang.



Funktionalität und Design im Einklang

Heutzutage setzen barrierefreie Badlösungen in punkto Design und Ambiente Standards die ihresgleichen suchen.

  • Aufgrund der Einschränkungen konzipieren wir eine effektive und zugleich optisch ansprechende Lösung

  • Erhalt der Selbständigkeit durch Komfort und Sicherheit

  • Diese kann auch auf kleinstem Raum realisiert werden. Mit einer minimalen Ausstattung lassen sich meist alle wichtigen Bedürfnisse und Anforderungen erfüllen.



Sanitäreinrichtung - Duschbereich

Die Sanitärausstattung sollte ein unabhängiges Agieren ermöglichen, indem sie Halt und Stütze bietet, ohne stigmatisierend auf die Hilfsbedürftigkeit der Benutzer hinzuweisen.






Duschbereich

  • befahrbarer, rutschhemmender Duschbereich, welcher auch bei Seifen- und Wasserrückständen festen Halt gibt

  • herausnehmbare Sitzgelegenheit

  • angepasste Armaturen mit Verbrühungsschutz

  • ausreichende Bewegungsfreiheit

  • möglichst ein Duschvorhang

  • bei starren Duschwänden gilt:

    • in der Mitte horizontal teilbare Türen, sodass der Außenstehende nicht nass wird

    • Türen nur "obenhängend" ausführen damit der Fußboden frei von Profilen bleibt



WC-Bereich

  • Flachspültoilette mit angepasster Sitzhöhe und Ausladung

  • Toilettenrolle im Greifradius

  • Zusätzliche Armatur als Spülhilfe für den Intimbereich

  • angepasste Stützgriffe, mindestens 15cm über Vorderkante WC herausragend, die in der waagerechten und senkrechten Position arretieren. Sie müssen am äußersten vordersten Punkt eine Stützlast von 100Kg tragen

  • Betätigungstaster zum Spülen im Greifradius gute Lösung: Taster in den Klappgriff integriert oder infrarot Betätigungen






Waschtischbereich

  • flache ergonomische und unterfahrbare Form mit integrierter Greifrelling, die das eigenständige Heranziehen an den Waschtisch ermöglicht

  • Eine nach innen gewölbte Vorderzarge ermöglicht die Pflege im Sitzen bei vorbeugen des Oberkörpers

  • Ausreichend Ablagefläche im Greifradius, auch im Sitzen

  • Waschtischhöhe max. 80cm, Kniefreiheit in 30cm Tiefe mindestens 67cm Höhe

  • Armatur mit Einhebelbedienung oder sensorgesteuert

  • Beinfreiheit im Sitzen

  • Kippspiegel oder in der Höhe angepasster Spiegel der Einsicht sowohl in Sitz- als auch in Stehposition ermöglicht

  • Blendfreie Beleuchtungv

  • Einhandseifenspender muss auch mit eingeschränkter Handfunktion zu bedienen sein, Entnahmehöhe 85-100cm






Die Tür des Sanitärraumes muss abschließbar und im Notfall von aussen zu öffnen sein. Sie sollte nach aussen aufschlagen.



Unsere Lösungen werden immer individuell angepasst und besitzen Ihre individuelle Note, sowie den technischen Standard von morgen, für eine selbstbestimmte Nutzung des Bades für mehrere Generationen.



Sie werden sowohl von der fachlichen als auch von der menschlichen Seite qualifiziert beraten. Durch unsere sehr enge Zusammenarbeit mit den REHA - Zentren dürfen Sie eine hohe Kompetenz erwarten.



Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie Ihren kostenlosen Wohnberatungstermin bei Ihnen in der Wohnung.